Eberhard Esche

Schauspiel

Eberhard Esche

Geboren
Gestorben
(im Alter von 72)
Geburtsort
Leipzig, Germany
Mitwirkende
39 Titel

Biografie

Eberhard Esche wuchs in Leipzig auf. Er studierte 1952 bis 1955 an der Theaterhochschule Leipzig. Nach Engagements in Meiningen, Erfurt und Karl-Marx-Stadt sowie am Berliner Ensemble kam er 1961 zum Deutschen Theater Berlin, wo er seitdem, mit einer Unterbrechung von 1969 bis 1971, im Engagement war, bis 1999 fest angestellt, danach als Gast. Neben seiner Arbeit am Theater trat er auch mit Vortragsabenden auf (u. a. mit Heinrich Heines Deutschland. Ein Wintermärchen und Goethes Reineke Fuchs) und wirkte in Filmen der DEFA mit.

Im besten Sinne volkstümlich war in der DDR seine Interpretation des Gedichts Der Hase im Rausch von Sergei Michalkow, mit dem er 1964 in der Kongresshalle am Alexanderplatz bei der Kulturveranstaltung Lyrik – Jazz – Prosa mit den Jazz Optimisten Berlin auftrat. Das Gedicht nimmt die Anpassung des Menschen in der Öffentlichkeit und seine gleichzeitige Aufmüpfigkeit im Privaten aufs Korn.

Das charakteristische Timbre seiner Stimme machte Esche zu einem gefragten und beliebten Sprecher und Rezitator. Als kongenial galten seine Heine-Interpretationen. Esche war eng mit Peter Hacks befreundet. Der Dichter widmete ihm das Gedicht Esches Mauer. Esche war Träger des Eduard-von-Winterstein-Rings des Deutschen Theaters. 1968 erhielt er den Kunstpreis der DDR.

Seine Tochter aus erster Ehe ist die Schauspielerin Esther Esche. Esche war in zweiter Ehe mit der Schauspielerin und Regisseurin Cox Habbema verheiratet. Beide waren in Hauptrollen in dem Märchenfilm Wie heiratet man einen König? zu sehen. Mit der Autorin und Regisseurin Annette Reber hatte Esche einen Sohn.

Esche starb am 15. Mai 2006 im Alter von 72 Jahren an einem Krebsleiden und ist auf dem Französischen Friedhof in Berlin beigesetzt . (Wikipedia)

Bekanntestes Werk

Bekannt für

Schauspielerische Mitwirkung 39

JahrTitelRolle
2002 Charlotte Link: Das Haus der Schwestern Film Vater Charles
1998 Die Johannes B. Kerner Show TV Self (1 Ep.)
1997 Mama ist unmöglich TV Alfred Wawczinek (26 Ep.)
1995 Der Trinker Film Dr. Mansfeld
1994 Novalis - Die blaue Blume Film Großkreuz
1990 Anna, genannt Humpelbein Film Narrator (voice)
1990 Konfrontation – Rekonstruktion eines Dichters Film
1987 Sachsens Glanz und Preußens Gloria TV Hennicke (6 Ep.)
1983 Abends im Kelch Film Jaroslav Hasek
1982 Märkische Forschungen Film Bradtke
1982 Die italienische Reise von Johann Wolfgang von Goethe Film Narrator (voice)
1981 Der Spiegel des großen Magus Film König Magus
1980 Levins Mühle Film Krolikowski
1979 Reparaturbrigade Zementwerk Film Narrator (voice)
1979 Professor Tarantoga und sein seltsamer Gast Film Professor Tarantoga
1978 Fleur Lafontaine Film Dr. Fritz Goldner
1977 Die unverbesserliche Barbara Film Ekki
1977 Somalia - Die große Anstrengung Film Narrator (voice)
1976 Beethoven – Tage aus einem Leben Film Beethovens Sekretär
1975 Till Eulenspiegel Film Fürst
1974 Der Leutnant vom Schwanenkietz Film
1974 Leben mit Uwe Film Uwe Polzin
1973 Reife Kirschen Film Dr. Ika
1973 Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow Film Schauspieler
1972 Der kleine Prinz Film Pilot
1971 KLK an PTX - Die Rote Kapelle Film Kurt Schumacher
1971 Anlauf Film Möllenthin
1970 Denn ich sah eine neue Erde TV (4 Ep.)
1969 Drei von der K TV Manfred (1 Ep.)
1969 Wie heiratet man einen König Film König
1968 Mord am Montag Film Kriminalassistent Bentheim
1967 Die Räuber Film Franz
1967 Geschichten jener Nacht Film
1966 Spur der Steine Film Werner Horrath
1964 Der geteilte Himmel Film Manfred Herrfurth
1964 Abituriententreffen Film Kowalek
1963 Carl von Ossietzky Film Hubert Knickerbocker
1963 For Eyes Only - Streng geheim Film Leutnant im MfS
1963 Nebel Film Bill Smith
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