Nina Hoss

Schauspiel

Nina Hoss

Geboren
(Alter 51)
Geburtsort
Stuttgart, Baden-Württemberg, West Germany [now Germany]
Mitwirkende
83 Titel

Biografie

Nina Hoss (* 7. Juli 1975 in Stuttgart) ist eine deutsche Theater- und Filmschauspielerin.

Durch ihr Filmdebüt 1995 in Joseph Vilsmaiers Drama Und keiner weint mir nach wurde Bernd Eichinger auf sie aufmerksam. Er engagierte die damalige Schauspielschülerin 1996 für die Hauptrolle der Rosemarie Nitribitt in seinem TV-Remake des 1950er-Jahre-Erfolgs Das Mädchen Rosemarie. Für den Part der Frankfurter Edelprostituierten gewann sie ein Jahr später bei der Verleihung der Goldenen Kamera den Preis als Beste Nachwuchsdarstellerin.

Für die Hauptrollen in den Fernsehfilmen Toter Mann (2002) und Wolfsburg (2003), die ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Christian Petzold begründeten, wurde sie jeweils mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Mit Doris Dörries Komödie Nackt und Hermine Huntgeburths Afrika-Epos Die weiße Massai war sie auch im kommerziellen Kino erfolgreich.

2006 spielte sie in Christian Petzolds Drama Yella die Titelfigur einer jungen Frau aus einer ostdeutschen Kleinstadt, die nach einer gescheiterten Ehe ihr Glück im Westen sucht. Dafür wurde Hoss 2007 auf den Filmfestspielen von Berlin mit dem Silbernen Bären als Beste Darstellerin geehrt – sie wurde dabei der späteren Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard (La vie en rose) vorgezogen. Monate später erhielt sie für Yella auch den Deutschen Filmpreis 2008.

2008 folgte die vierte Zusammenarbeit mit Christian Petzold bei dem Spielfilm Jerichow. Im selben Jahr spielte sie unter der Regie von Max Färberböck die Rolle der Anonyma in dem gleichnamigen Film.

Erneut unter der Regie von Christian Petzold übernahm sie die Titelrolle in dem in der DDR angesiedelten Spielfilm Barbara, der ein Jahr später auf der Berlinale preisgekrönt wurde. Für ihre Darstellung der Kinderärztin, die unter ständiger Stasi-Bedrohung ihre Flucht in den Westen plant, erhielt Hoss eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis 2012. Mit ihrer nächsten Filmarbeit, Thomas Arslans Western Gold, war sie 2013 erneut im Wettbewerb der Berlinale vertreten.

Bis 2017 spielte sie außerdem in einer Nebenrolle die deutsche BND-Mitarbeiterin Astrid in der US-Spionageserie Homeland.

2016 wurde Hoss in die Wettbewerbsjury der 73. Internationalen Filmfestspiele von Venedig berufen. Ein Jahr später übernahm sie in Volker Schlöndorffs englischsprachigem Spielfilm Rückkehr nach Montauk neben Stellan Skarsgård die weibliche Hauptrolle. Eine erneute Nominierung für den Europäischen Filmpreis folgte 2020 für die Titelrolle in dem Familiendrama Schwesterlein.

Bekanntestes Werk

Bekannt für

Schauspielerische Mitwirkung 83

JahrTitelRolle
TBA Rivo Alto Film
TBA Au nom du père Film
2027 Each Day in a Moment: 2026 Film Self (uncredited)
2026 National Theatre Live: Electra/Persona Film Electra (Elisabeth) / Clytemnestra (Alma)
2026 Die andere Seite Film Hanna
2026 The Julia Set Film
2026 Grönemeyer – Alles bleibt anders Film
2025 Hedda Film Eileen Lovborg
2025 Zikaden Film Isabell
2024 Tandem – In welcher Sprache träumst Du? Film Susanne
2023 Erwarte nicht zu viel vom Ende der Welt Film Doris Goethe
2023 Für immer Film
2023 The Fundraiser Film Sharon Goodnow
2022 Drei Frauen - Ein Krieg Film Martha Gellhorn (voice)
2022 TÁR Film Sharon Goodnow
2022 The Contractor - Spezialeinsatz Berlin Film Katia
2020 Schatten der Mörder - Shadowplay TV Elsie Garten (8 Ep.)
2020 Pelikanblut Film Wiebke
2020 Schwesterlein Film Lisa
2020 Une journée à la mer Film Agatha
2019 Bitte nach Mitte! Film Self
2019 Das Vorspiel Film Anna Bronsky
2019 Criminal: Deutschland TV Claudia Hartmann (3 Ep.)
2018 Tom Clancy's Jack Ryan TV Alena Kovac (8 Ep.)
2017 Rückkehr nach Montauk Film Rebecca
2017 Geschichte einer Liebe – Freya Film Freya von Moltke
2016 Love/Work/Cinema: A Conversation with Christian Petzold and Nina Hoss Film Self
2015 Bella Figura Film Andrea
2015 Baden-Württemberg von oben Film Erzähler
2015 The Making of A Most Wanted Man Film Self
2015 Kinder der Sonne Film Jelena Nikolajewna
2014 Phoenix Film Nelly Lenz
2014 A Most Wanted Man Film Irna Frey
2014 The Making of 'Phoenix' Film Self
2013 Hedda Gabler Film
2013 Gold Film Emily Meyer
2012 Barbara Film Barbara
2011 Fenster zum Sommer Film Juliane Kreisler
2011 Homeland TV Astrid (12 Ep.)
2011 Jedermann Remixed Film Buhlschaft (archive footage)
2011 Die Kulturakte TV Stimme (1 Ep.)
2011 Die Akte Kleist Film Narrator
2010 Wir sind die Nacht Film Louise
2008 Anonyma - Eine Frau in Berlin Film Anonyma
2008 Jerichow Film Laura
2008 Die Frau des Anarchisten Film Lenin
2007 Das Herz ist ein dunkler Wald Film Marie
2007 Yella Film Yella Fichte
2007 Leben mit Hannah Film Hannah Morgan
2006 Elementarteilchen Film Jane
2005 Die weisse Massai Film Carola Lehmann
2004 Kulturplatz TV Self (1 Ep.)
2003 Wolfsburg Film Laura Reiser
2002 Epsteins Nacht Film Paula
2002 Bloch TV Lilly (1 Ep.)
2002 Nackt Film Charlotte
2002 Toter Mann Film Leyla
2002 Emilia Galotti Film Countess Orsina
2001 Selbstbeschreibung Film Claudia
2000 Die Geiseln von Costa Rica Film Kiki
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