6.1
Film
Schauspiel
Walter Franck
- Geboren
- Gestorben
- (im Alter von 65)
- Geburtsort
- Hüttensteinach, Germany
- Mitwirkende
- 24 Titel
Biografie
1916 machte er sein Abitur am Wilhelmsgymnasium München
Er studierte auf Wunsch seines Vaters Philosophie, nahm aber heimlich von 1914 bis 1916 bei Albert Steinrück Schauspielunterricht. An einer Münchner Studentenbühne gab er 1916 sein Debüt in einer Inszenierung Steinrücks. Sein erstes Engagement erhielt er 1916/17 am Hoftheater München. Seine nächsten Stationen waren Nürnberg (1917/18), Frankfurt am Main (1918/19) und das Lobe-Theater in Breslau (1919–1921).
Leopold Jeßner holte ihn 1923 an das Staatstheater Berlin. Von 1924 bis 1927 war er am Deutschen Theater engagiert, wo er 1924 als George Garga in Brechts Im Dickicht der Städte und als Grand in der Uraufführung von Bronnens Anarchie in Sillian auffiel. Herbert Ihering schrieb am 7. April 1924 im Berliner Börsen-Courier: „Die Aufführung stand unter dem Bann der phänomenalen Leistung von Walter Franck als Grand.“
Er kehrte dann wieder an das Staatstheater zurück, wo er bis 1944 viele tragende Rollen übernahm. Man sah ihn in der Titelrolle von Hauptmanns Florian Geyer (1927) und der des Woyzeck (1927), Milliardärssohn in Kaisers Gas I (1928, Schillertheater), Brackenburg in Egmont (1928), Kreon in König Ödipus (1929), Scott in Goerings Die Südpolexpedition des Kapitän Scott (1930), Brutus in Julius Cäsar (1930), Octavio in Wallenstein (1931), Karl in Die Räuber (1932), als Faust in Faust II (1933), Friedeborn in Das Käthchen von Heilbronn (1937), Eduard IV. in Richard III. (1938), Cassius in Julius Cäsar (1941) und Erzherzog Matthias in Grillparzers Ein Bruderzwist im Hause Habsburg (1942).
1926 wirkte er in seinem einzigen Stummfilm Die Abenteuer eines Zehnmarkscheines mit, 1927 wurde er Lehrer für Rollenstudium an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin. Bereits 38-jährig wandte er sich 1934 erneut dem Film zu, wo er meist kleinere Charakterrollen übernahm. In dem Historienfilm Bismarck war er 1940 als der französische Kaiser Napoleon III. zu sehen.
Nach Kriegsende agierte er am Hebbel-Theater und am Renaissance-Theater in Berlin. Er spielte unter anderem Jean in Strindbergs Fräulein Julie (1946). Gastspiele führten ihn nach Hamburg, München und zu den Ruhrfestspielen in Recklinghausen. Von 1952 an war er am Schillertheater und am Schlossparktheater tätig. Er spielte unter anderem Philipp in Bruckners Elisabeth von England (1953), Cäsar in Shaws Cäsar und Cleopatra (1955), Philipp in Don Carlos (1955) und Krapp in Samuel Becketts Das letzte Band (1959).
1953 erhielt Franck das Bundesverdienstkreuz (Steckkreuz) und 1956 das Große Verdienstkreuz, 1955 den Berliner Kunstpreis und 1961 den Deutschen Kritikerpreis. Er war Mitglied der Berliner Akademie der Künste. Nach seinem Tod, der ihn auf einer Urlaubsreise in Garmisch-Partenkirchen ereilte, schrieb Friedrich Luft in Theater heute, Heft 9 über ihn: „Walter Franck schien geschaffen, alle Übeltäter, alle Brunnenvergifter, alle Schubjaks und Teufel der großen Weltliteratur zu spielen. Und er spielte sie ziemlich alle – und er spielte sie grandios.“
Beigesetzt ist Walter Franck auf dem Friedhof Garmisch in Garmisch-Partenkirchen.
Quelle: Wikipedia
Bekanntestes Werk
Bekannt für
6.1
Film
7.1
Film
Der Berg ruft
5.9
Film
Bismarck
5.8
Film
Der Kaiser von Kalifornien
5.5
Film
Die Jahre vergehen
6.4
Film
Der Herr der Welt
5.8
Film
Alarm auf Station III
7.8
Film
Friedrich Schiller – Der Triumph eines Genies
6.7
Film
Die Insel
7.5
Film
Eskapade
7.5
Film
Die Abenteuer eines Zehnmarkscheines
7.0
Film
Stärker als Paragraphen
7.0
Film
Wenn abends die Heide träumt
7.0
Film
Zwischen Hamburg und Haiti
10.0
Film
Kautschuk
7.0
Film
K – Das Haus des Schweigens
9.0
Film
Starke Herzen im Sturm
7.0
Film
Liebesgeschichten
Schauspielerische Mitwirkung 24
| Jahr | Titel | Rolle |
|---|---|---|
| 1952 | Wenn abends die Heide träumt Film | |
| 1951 | K – Das Haus des Schweigens Film | |
| 1951 | Die tödlichen Träume Film | Alexis Wilbrand / Don d’Alvarez / Cardillac / Bildhauer |
| 1945 | Die Jahre vergehen Film | |
| 1943 | Liebesgeschichten Film | Herr von Gaefe |
| 1940 | Bismarck Film | Napoleon III. |
| 1940 | Zwischen Hamburg und Haiti Film | Melchior Schlömpp |
| 1940 | Friedrich Schiller – Der Triumph eines Genies Film | |
| 1940 | Das Fräulein von Barnhelm Film | |
| 1940 | Die Rothschilds Film | Herries |
| 1939 | Alarm auf Station III Film | Dr. Talverson, Vorsitzender des Prohibitionsvereins |
| 1939 | Der Gouverneur Film | Dr. Erko |
| 1938 | Kautschuk Film | Der Gouverneur von Para |
| 1938 | Der Fall Deruga Film | Oberstaatsanwalt |
| 1938 | Der Berg ruft Film | Staatsanwalt |
| 1937 | Heimweh Film | Hendrik Hann, Knecht |
| 1937 | Starke Herzen im Sturm Film | Simonni |
| 1936 | Eskapade Film | Rakowsky |
| 1936 | Stärker als Paragraphen Film | Staatsanwalt |
| 1936 | Der Kaiser von Kalifornien Film | Castro - sein Adjutant |
| 1935 | Der stählerne Strahl Film | Der Regisseur |
| 1934 | Die Insel Film | Minister |
| 1934 | Der Herr der Welt Film | Prof. Wolf |
| 1926 | Die Abenteuer eines Zehnmarkscheines Film | Robert |