Farley Granger

Schauspiel

Farley Granger

Geboren
Gestorben
(im Alter von 85)
Geburtsort
San Jose, California, USA
Mitwirkende
90 Titel

Biografie

Farley Earle Granger II (* 1. Juli 1925 in San Jose, Kalifornien; † 27. März 2011 in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Schauspieler. Schon als High-School-Schüler an der North Hollywood High School begann er, Theater zu spielen, ehe er von Samuel Goldwyn für den Film entdeckt wurde. Daraufhin folgte 1943 sein Leinwanddebüt in Lewis Milestones Kriegsfilm The North Star, in dem Granger neben Walter Huston und Anne Baxter in die Rolle eines russischen Halbwüchsigen schlüpfte. Ein Jahr später erhielt Granger die Rolle des Sergeant Howard Clinton in The Purple Heart, auch diesmal unter der Regie von Milestone. Von 1944 bis 1946 diente Granger in der US-Army und stand Ende der 1940er-Jahre wieder vor der Kamera.

Im Jahr 1948 engagierte Alfred Hitchcock Granger für die Rolle des Studenten Phillip Morgan in Cocktail für eine Leiche, neben John Dall und James Stewart. Im gleichen Jahr drehte Granger an der Seite von David Niven und Teresa Wright das Melodram Betrogene Jugend. Grangers erste Hauptrolle folgte in Nicholas Rays Film noir Sie leben bei Nacht, in dem er neben Cathy O’Donnell spielte. Durch seine Rollen als feinfühliger, schwermütiger junger Held sagte man ihm eine erfolgreiche Hollywood-Karriere voraus. Mit Der Fremde im Zug folgte 1951 eine weitere Zusammenarbeit mit Hitchcock. Obwohl dies für Granger der erste große Filmerfolg war, erhielt er ab Mitte der 1950er-Jahre nur Angebote für einige kleinere Produktionen und für Nebenrollen.

1954 ging er deshalb nach Italien und war unter der Regie Luchino Viscontis in dem romantischen Historiendrama Sehnsucht neben Alida Valli zu sehen, kehrte aber wieder in die USA zurück. Granger konzentrierte sich ab dieser Zeit auf seine Bühnenkarriere und trat häufig im Fernsehen auf. 1959 debütierte er mit dem Musical First Impressions am Broadway. In den 1960ern war er Mitglied von Eva Le Galliennes National Repertory Company. Dort spielte er Rollen wie die des Konstantin Treplev in Tschechows Die Möwe (1964), des John Proctor in Arthur Millers Hexenjagd (1964) und Tom Wingfield in Tennessee Williams' Die Glasmenagerie (1965). Einer seiner größten Erfolge war 1986 der Gewinn des Off-Broadway-Theaterpreises Obie für die Produktion von Lanford Wilsons Tally & Son.

In Anerkennung seines Wirkens im amerikanischen Fernsehen wurde Granger mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.

Bekanntestes Werk

Bekannt für

Schauspielerische Mitwirkung 90

JahrTitelRolle
2004 Strangers on a Train: A Hitchcock Classic Film Self
2003 Broadway: The Golden Age, by the Legends Who Were There Film Self
2001 The Next Big Thing Film Arthur Pomposello
2001 Rescued from the Closet Film Self
2001 Rope Unleashed Film Self
1996 Gefangen in der Traumfabrik Film Self
1994 Hitchcock: Alfred the Great Film Self
1988 Monsters TV Doctor (1 Ep.)
1987 James Stewart: A Wonderful Life Film Self (archive footage)
1986 Die Whoopee Boys Film Extra (uncredited)
1986 Very Close Quarters Film Pavel
1986 The Imagemaker Film Ambassador Hoyle
1984 Death Mask Film Douglas Andrews
1984 Mord ist ihr Hobby TV Jerome Ashcroft (1 Ep.)
1984 Geschichten aus der Schattenwelt TV Doctor Roebuck (1 Ep.)
1982 Night of 100 Stars Film Self
1981 Die Forke des Todes Film Sheriff George Fraser
1978 Black Beauty TV Enos Sutton (5 Ep.)
1977 Love Boat TV Charles Cummings, Simon Ashford (1 Ep.)
1976 Widow Film Martin Caine
1975 Am Abgrund des Todes Film David Ames
1975 Matt Helm – Im Dschungel der Großstadt TV James McKittrick (1 Ep.)
1975 Ellery Queen TV Paul Quincy (1 Ep.)
1975 Medical Story TV Raymond Stettler (1 Ep.)
1975 Der Unsichtbare TV Julian Klae (1 Ep.)
1974 The Haunting of Penthouse D Film Ben
1974 Der Tod trägt schwarzes Leder Film Mr. Polvesi
1974 Der sechs Millionen Dollar Mann TV Bert Carrington (1 Ep.)
1974 Triangel Film Armando
1973 Arnold Film Evan Lyons
1973 Der Mann aus El Paso Film Judge Niland
1973 Amore mio, uccidimi! Film Manny Baxter
1973 Die Schlange Film Computer Programming Director
1972 Pianeta Venere Film
1972 La rossa dalla pelle che scotta Film John Ward
1972 So schön, so nackt, so tot Film Inspector Capuana
1972 Amuck - Haus der tödlichen Sünden Film Richard Stuart
1971 Film '72 TV Self (1 Ep.)
1971 Something Creeping in the Dark Film Spike
1970 Die Rechte und die Linke Hand des Teufels Film Major Harriman
1970 Guerilla Strike Force Film
1970 The Challengers Film Nealy
1969 Hawaii Fünf-Null TV Arnold (1 Ep.)
1968 The Name of the Game TV Hoagland Walters (1 Ep.)
1968 Der Einzelgänger TV (1 Ep.)
1968 Laura Film Shelby Carpenter
1968 Rogue's Gallery Film Edmund Van Dermot
1967 Hondo TV (1 Ep.)
1967 Der Chef TV Mitch Kirby (1 Ep.)
1966 CBS Playhouse TV Richard (1 Ep.)
1966 Hollywood Squares TV Self (5 Ep.)
1965 Mini-Max TV Billet (1 Ep.)
1965 Wettlauf mit dem Tod TV Charley Herrod (1 Ep.)
1963 Bob Hope Presents the Chrysler Theatre TV Wain (1 Ep.)
1961 The Heiress Film Morris Townsend
1960 The Dow Hour of Great Mysteries TV Richard Beckett (1 Ep.)
1959 The Bell Telephone Hour TV Self (1 Ep.)
1957 The Clouded Image Film Peter Ashby / Brat Farrar
1957 DuPont Show of the Month TV Paul Burgess (1 Ep.)
1957 Tonight Starring Jack Paar TV Self (1 Ep.)
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